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10 Jahre stete Weiterentwicklung: Eine EMDR-Brille für das EMDR-Selbstcoaching

Eine kleine Erfolgsgeschichte: „REMSTIM 3000…und er wirkt!“

EMDR-Brille REMSTIM 3000 - 10 JahreAls ich vor 10 Jahren die Idee hatte, EMDR für das Selbstcoaching jedem zugänglich zu machen, ahnte ich noch nicht, dass es eine kleine Erfolgsgeschichte werden sollte. Ich arbeitete damals schon einige Zeit mit EMDR und war von der Methode fasziniert. In der Regel konnte ich so meinen Klientinnen und Klienten in der Sitzung schnell und verlässlich helfen. Immer wieder wurde ich gefragt, ob EMDR denn nicht auch allein, in der Selbstanwendung angewandt werden konnte. Grundsätzlich sprach bei alltäglichen Befindlichkeiten, also emotionalen Belastungen nicht-krankhafter Natur, nichts dagegen und die Idee gefiel mir gut, wenn EMDR im Selbstcoaching wirklich hilfreich sein konnte.

So machte ich mich daran, EMDR für ein effektives Selbstcoaching genauer zu untersuchen. Es zeigte sich, dass der originäre EMDR-Prozess für die Selbstanwendung im Coaching angepasst werden musste, um Selbstanwender nicht zu überfordern. Das war nicht weiter kompliziert. Die Anleitung für das EMDR-Selbstcoaching schrieb ich nieder und stellte Sie zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie ist mittlerweile zigtausend Mal heruntergeladen worden.

EMDR braucht einen externen Stimulus

So weit so gut. Es sollte aber ein anderes Problem auftreten: das zentrale Element von EMDR sind die schnellen Augenbewegungen, die Anwender im EMDR-Prozess durchführen. Während dieser schnellen Augenbewegungen werden die Belastungen verarbeitet. Nun sollte man meinen, dass die Ausführung von schnellen Augenbewegungen nicht weiter schwierig ist. Aber weit gefehlt. Versuche zeigten, dass Anwender gerade unter Belastung nicht in der Lage waren, die schnellen Augenbewegungen korrekt und insbesondere ausdauernd genug auszuführen. Das hatte zur Folge, dass EMDR-Selbstcoaching einer geführten EMDR-Sitzung, in der ein Coach Klienten durch bspw. Handwinken zu schnellen Augenbewegungen anleitete, weit unterlegen war.

Selbst vor den eigenen Augen zu winken, um der eigenen Handbewegung mit den Augen zu folgen, war auch keine Lösung. Die eigene Belastung führte hierbei dazu, dass die Winkbewegungen ungenügend in Qualität und Dauer ausgeführt wurden.

Es lag auf der Hand: was also her musste, war ein externer Stimulus, der im EMDR-Selbstcoaching die Stimulation zu schnellen Augenbewegungen ausdauernd und korrekt ermöglichte. Gleichzeitig durften dabei keine Fehler gemacht werden. Das war auch der Grund, warum schon damals erhältliche, wenn auch große und platzeinnehmende Lauflichtleisten für das EMDR-Selbstcoaching nur bedingt geeignet waren, so hilfreich sie auch für die EMDR-Sitzung waren. Beim EMDR-Selbstcoaching bewegten Selbstanwender viel zu häufig Ihren Kopf, um dem Stimulus zu folgen, was die schnellen Augenbewegungen verhinderte und somit die positiven Effekte von EMDR verhinderte. Ein Gerät zur externen Stimulation war also zwingend nötig.

Der erste Prototyp einer EMDR-Brille

Prototyp 1 REMSTIM 3000

Prototyp 1 REMSTIM 3000

Einige Zeit später kam mir die Idee einer Brille, die die Stimulationsfunktion im EMDR-Selbstcoaching übernehmen sollte. Ende 2008 machte ich mich mit einem erfahrenen und technisch versierten Entwickler an die Entwicklung. Wenig später präsentierte ich den ersten Prototypen, mit dem die Funktionen getestet werden konnten. Die Wirkung war verblüffend. Es funktionierte mit den richtigen Einstellungen, die dank zahlreicher Versuche gefunden wurden, einwandfrei.

Es gab nur ein kleines Problem: ich konnte den Prototypen niemanden anbieten, wie auf dem Bild zu erkennen ist. Während die Elektronik in einer Tüte auf dem Kopf des Anwenders abgelegt wurde, wurde die Brille mit Klebeband verdunkelt. Ein schickes EMDR-Coaching-Gerät sah anders aus. Außerdem war dieser Prototyp nicht für eine Serienproduktion geeignet.

Dennoch waren auch schon die Funktionen des Prototyps mit nur 2 Funktionstasten spielend leicht zu bedienen. Was fehlte, war ein serientaugliches Gerät, das sowohl handlich als auch ästhetisch ansprechend war.

Seriengerät 1 REMSTIM 3000

Seriengerät 1 REMSTIM 3000

Es sollte ein längerer Prozess werden. Das erste Seriengerät entstand Ende 2009 und kam meinen Vorstellungen schon etwas näher. Letztlich zählte, dass es von den Klienten angenommen wurde. Im Vordergrund stand stets die Funktion, erst dann kam das Design. Die Elektronik war im Korpus integriert, das Gewicht war akzeptabel und die Verarbeitung zum großen Teil Handarbeit. Und die Klienten akzeptierten die erste EMDR-Brille, die am Markt erhältlich war, was mich sehr freute.

Für einen Marktauftritt benötigte ich einen Namen. Es dauerte ein paar Wochen, bis mir bei einer Autofahrt der Markennamen REMSTIM einfiel. REMSTIM setzt sich zusammen aus:

REM von den jeweils ersten Buchstaben von Rapid Eye Movement, wohl bekannt vom REM-Schlaf, und STIM von Stimulation. Für die EMDR-Brille ergänzte ich dann den Namen noch um die Zahl 3000.

Letztlich war das erste Seriengerät aber noch nicht optimal. Obgleich es seine Funktion optimal erfüllte, war es sehr dick und recht schwer. Ich probierte also weiter.

Seriengerät 2 REMSTIM 3000

Seriengerät 2 REMSTIM 3000

Es folgte die nächste Generation. Obwohl für den Laien kaum erkennbar, war die 2. Version des Seriengeräts gerade in der Herstellung merklich optimiert. Sie sah dank eines „Facelifts“ schöner aus und reduzierte den Produktionsaufwand ein wenig, dennoch war es schwierig, die Nachfrage bereits im Jahr 2010 zu decken. Denn es hatte sich offensichtlich herumgesprochen, dass EMDR-Selbstcoaching mit dem der EMDR-Brille REMSTIM 3000 wirksam war. Das Gerät war etwas schlanker und die Verarbeitung nochmals verbessert.

Professionelle Verarbeitungstechnologien kommen zum Einsatz

Unterseite des Seriengeräts 2 REMSTIM 3000

Unterseite des Seriengeräts 2 REMSTIM 3000

So konnte durch den Einsatz von Laserschnitt bei verarbeiteten Kunststoffen die Passgenauigkeit gesteigert werden. Gerade die Unterseite des Geräts gewann dadurch an Attraktivität und auch das Gewicht reduzierte sich ein wenig. Die Produktionszeit verrringerte sich und die Klienten nahmen das Angebot der erhöhten Stückzahlen dankend an. Dennoch war die Herstellung des 2. Seriengeräts aufwendig und teuer. Und obgleich der REMSTIM 3000 vielen Selbstanwendern half, stand ich kruz vor der Entscheidung, die Produktion der ersten EMDR-Brille wieder aufzugeben. Es fehlte die entscheidende Idee für die problemlose Serienproduktion.

Durchbruch in der Serienfertigung des REMSTIM 3000

Seriengerät 3 REMSTIM 3000

Seriengerät 3 REMSTIM 3000

Der Durchbruch in der Serienfertigung gelang erst 2014. Dank der richtigen Idee meines Entwicklers war es fortan möglich, große Stückzahlen zu fertigen. Und das Design überzeugte mich und die Klienten.

Diese 3. Version des Seriengeräts war etwas völlig Neues. Die verbaute Elektronik war vollständig überarbeitet worden und benötigte nunmehr nur noch einen Bruchteil des Platzes. Die neue EMDR-Brille REMSTIM 3000 war folglich sehr flach und wog gerade mal 75 Gramm. Die beiden Funktionstasten saßen links und rechts oben auf dem Brillengestell. Und was schön war: endlich konnte die Nachfrage dank einer funktionieren Serienfertigung bedient werden. Der Zeitaufwand reduzierte sich immens.

Der REMSTIM 3000 wird „gefaceliftet“

Unterseite des Seriengeräts 3 REMSTIM 3000

Unterseite des Seriengeräts 3 REMSTIM 3000

2016 entschied ich mich für eine weitere kleinere Veränderung, einen weiteres „Facelift“. Dabei wurde die Bedienung weiter verbessert, indem ich die Funktionstasten (erneut) vorne auf der Brille positionierte, was einst produktionsbedingt beim Entwicklungsschritt von der 2. zur 3. Version des Seriengeräts verändert worden war. Endlich hatte ich das Gefühl, etwas am Markt anzubieten, dass nicht nur wirkt sondern auch meinem Anspruch an Einfachheit, Funktion und Ästhetik entspricht. Interessanterweise werde ich regelmäßig gefragt, ob ich damals schon geahnt hätte, wie aufwendig der Entwicklungsweg und wie erfolgreich die EMDR-Brille sein würde. Meine Antwort: Nein, ich hatte keine Ahnung!

10 Jahre von der Idee zum finalen Produkt REMSTIM 3000

Aktuelles Seriengerät 4 REMSTIM 3000

Aktuelles Seriengerät 4 REMSTIM 3000

Wie Sie sehen, dauerte die Entwicklung bis zum finalen EMDR-Gerät 10 Jahre. Es hat viel Spaß gemacht und noch schöner sind die positiven Feedbacks von Anwenderinnen und Anwendern der EMDR-Brille REMSTIM 3000, die mich erreichen. Dafür danke ich Allen.

Wenn Sie selbst darüber nachdenken, ob Sie EMDR-Selbstcoaching mit dem REMSTIM 3000 anwenden wollen, möchte ich Sie an dieser Stelle noch einmal darin bestärken, es zu tun. Aber das ist natürlich Ihre Entscheidung. Es ist eine wundervolle und in der Regel hoch wirksame Methode. Dank dem REMSTIM 3000 ist es zudem geradezu spielerisch einfach.

Zu guter Letzt führten meine Erfahrungen mit der Entwicklung der EMDR-Brille REMSTIM 3000 zu der Idee, ein neues EMDR-Gerät für die Sitzung zu entwickeln, das dort auch hineinpasst. Aber das ist eine andere Geschichte (mehr lesen)

Herzlichst
Ihr
Thomas Buhl

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