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Schlafen wie ein Baby mit EMDR im Ultra-Kurzzeit-Coaching

Wie wir uns mit EMDR im Ultra-Kurzzeit-Selbstcoaching auf eine erholsame Nacht vorbereiten

Schlafen wie ein Baby mit EMDR im Ultra-Kurzzeit-Coaching

Ich liege in meinem Bett; ich habe mich zur Nachtruhe begeben. Es war ein langer und ereignisreicher Tag: 2 Coaching-Sitzungen, 1 Therapie-Sitzung mit einem neuen Klienten über 2 Stunden mit einem bewegenden Thema. Am Nachmittag folgte ein 1:1 Intensiv-Workshop. Danach wollte ich mein Auto aus der Werkstatt abholen. Vergebens, es war aufgrund eines unerwartet größeren Reparaturbedarfs nicht fertig geworden. Mist! Ärger steigt erneut in mir auf. Kein Auto und höhere Kosten als erwartet und weniger Zeit, denn ich musste mit den Öffentlichen nach Hause und morgen wieder in die Praxis. Besorgungen, welche ich heute bzw. morgen Vormittag erledigen wollte, muss ich verschieben oder meine liebe Frau überzeugen, dass sie diese zum Teil übernimmt. Sie schlummert zum Glück bereits tief und fest. So komme ich nicht mehr in Versuchung, genannte Besorgungsaufträge jetzt zu diskutieren, und ich setze meine EMDR-Brille auf die Nase.

Häufig werde ich in meinen Workshops, Vorträgen und Coaching-Sitzungen sowie in E-Mails gefragt, ob es denn notwendig sei, immer die 6 Schritte des EMDR-Selbstcoachings einzuhalten, um mit der EMDR-Brille REMSTIM 3000 zu arbeiten. Ich antworte stets: nein, nicht immer! Es kommt darauf an.

Die 6 Schritte sind bei klar abgegrenzten Themen, prägnanten involvierenden Situationen und insbesondere emotional belastenden Erinnerungen sehr hilfreich, damit wir das relevante Erlebnis kognitiv, emotional und körperlich bestmöglich in Gänze erfassen, um dann sogleich mit der EMDR-Brille die schnellen Augenbewegungen initiieren zu können (Schritt 4 des EMDR-Selbstcoaching-Prozesses), in den meisten Fällen mehrmals hintereinander bis zum bestmöglichen Ergebnis.

Darüberhinaus nutze ich selbst den REMSTIM 3000 regelmäßig, um mich auf eine erholsame Nachtruhe vorzubereiten. Sobald ich im Bett liege, und kurz bevor ich meine Augen schließe. Dabei verzichte auf die strikte Einhaltung der 6 Schritte. Vielmehr setze ich die EMDR-Brille einfach auf, genieße die Verdunklung, welche beim Aufsetzen entsteht und starte eine Anwendung.

Nehmen, was sich uns anbietet: das kann auch nichts sein!

Schlafen wie ein Baby mit EMDR-Ultra-Kurzzeit-CoachingIch lasse den heutigen Tag Revue passieren. Ich denke dabei an meine Hast am Morgen; meine zweite Coaching-Sitzung und die nachfolgende Therapie-Sitzung und wie das Thema mir sehr nahe ging. Ich spüre etwas Traurigkeit, eine normale Reaktion des Mitgefühls.

Ich starte die Brille zum ersten Mal an diesem späten Abend. Die Einstellung meiner letzten Anwendung ist natürlich (wie beim Gerät üblich) gespeichert: vorletzte Auslenkung, höchste Geschwindigkeit. Meine Augen folgen im schnellen Hin-und Her dem Lichtimpuls 30 Sekunden lang. Ende. Ich atme tief ein. Meine Traurigkeit weicht der Freude, wieder einem Menschen in einer besonders herausfordernden Lebenssituation helfen zu können. Ich nehme das Gefühl und gehe damit weiter und starte die Brille erneut. Mit dem ersten Impuls rückt die Erinnerung an den heutigen 1:1 Workshop in den Focus und verschwindet gleich wieder. Da gibt es offensichtlich nichts dran zu deuten. Meine Gemütslage ist stabil. Das Signal endet. Ich atme tief durch. Ich bin schon fast dabei, das EMDR-Gerät von der Nase zu nehmen, als ich mich just in der Autowerkstatt sehe; verärgert und dennoch freundlich dem Werkstatt-Meister zugewandt. Er kann ja nichts dafür, oder doch? Ich mag den Spagat nicht, nach Außen ein falsches Bild meiner Gemütslage zu bieten. Ich starte die Brille und atme dabei bewusst ruhig und regelmäßig. Nach 30 Sekunden bin ich spürbar stolz. Denn ich weiß, der Spagat war nützlich, denn es ist in der Regel hilfreich, seiner beliebigen Umgebung nicht sofort und unmittelbar seine ungefilterten Gefühle mitzuteilen. Etwas Zeit und Abstand, überbrückt mit einer Mimikmaske der Verwunderung und Hilflosigkeit, verschaffen mir häufig den notwendigen Aufschub, um mich auf meinen Gesprächspartner einzustellen und die richtige Strategie zu wählen. So denke ich jetzt. Aber, mein Körpergedächtnis signalisiert trotzdem immer noch ein schwaches Gefühl der Niederlage. Irgendetwas spüre ich in der Magengegend, sehr dezent. Warum? Keine Ahnung; ist auch nicht wichtig. Ich nehme es und gehe damit weiter. Ich drücke den Starttaster der Brille noch 2 Mal, danach ist Ruhe in meinen Bauch. Ich freue mich auf einmal, dass die Werkstatt so gründlich gearbeitet und den Fehler am Wagen gefunden hat. So wird er deshalb nicht unerwartet ausfallen. Ich gähne ausgiebig und fühle eine große Müdigkeit über mich kommen.

Ich lege die Brille auf den Nachttisch und schließe die Augen. Gute Nacht!

Gerade bei den kleinen und kleinsten Themen des Alltags, die uns regelmäßig „zwicken“ und auch noch zur Nachtruhe in uns rumoren, empfehle ich den Einsatz der EMDR-Brille REMSTIM 3000 unmittelbar vor dem Schlafen-gehen, also wenn wir bereits im Bett liegen. Aber auch, wenn uns nichts weiter bewusst im Kopf herumgeht: Wir bereiten unser Gehirn auf eine ruhige Nacht vor, indem wir innere (unbewusste) Konflikte mindern und emotionale Erinnerungen beruhigen oder einfach am Tage Erlebtes ordnen. Eine geruhsame Nacht danach, schnell eingeschlafen und gut durchgeschlafen, mit zahlreichen REM-Phasen tut einfach gut. Wir fühlen uns am Morgen wie neugeboren!

Schlafen wie ein Baby mit EMDR im Ultra-Kurzzeit-CoachingGleichzeitig schärfen wir, wenn wir einen Moment inne halten, unseren Blick für unsere eigenen wunden Punkte, welche sich häufig in den wiederkehrenden Nichtigkeiten des Alltags zeigen. Nichtigkeiten, die uns dennoch zusetzen, obwohl sie uns aufgrund Ihrer „Kleinigkeit“ eigentlich egal sein müssten. Sind sie aber offensichtlich nicht. Hier entstehen wunderbare Themen für unsere regelmäßigen EMDR-Selbst-Coachings oder auch geführte Coaching-Sitzungen mit einem Coach, in denen wir uns dann dieser besonderen Themen bewusst annehmen können.

Meine Empfehlung: Putzen Sie sich jeden Abend vor dem Zu-Bett-gehen die Zähne, und verschaffen Sie sich mit Hilfe der EMDR-Brille REMSTIM 3000 vor dem Augen-Schließen eine wohltuende mentale und emotionale Ruhe sowie nötige „Bettschwere“.

Anleitung zum Ultra-Kurzzeit-Selbstcoaching (EMDR)

EMDR im Ultra-Kurzzeit-Selbstcoaching

Das Ultra-Kurzzeit-Selbstcoaching kann, muss aber nicht kurz vor dem Augen-Schließen stattfinden. Jeder andere Moment, der etwas Ruhe bietet, ist eine Gelegenheit.

Dazu einfach hinlegen oder hinsetzen, Brille auf und los. Ob Sie davor an etwas denken oder nicht, ist beim Ultra-Kurzzeit-Selbstcoaching nicht wichtig. Lassen Sie die EMDR-Intervention in Form der visuellen bilateralen Hemisphärenstimulation einfach wirken. Starten Sie die EMDR-Brille REMSTIM 3000 je nach Bedarf 3-4 Mal hineinander und beobachten Sie, was in Ihnen vorgeht. Mehr Ruhe und Gelassenheit stellt sich in der Regel schon nach dieser kurzen Zeit ein. Schauen Sie einfach, was passiert. Nach einer kurzen Pause können Sie, wenn Sie sich danach fühlen, weitere 3-4 Sets mit der Brille durchführen. Das sollte reichen!

Sollte sich dabei ein größeres Thema herauskristallisieren oder anbahnen, heben Sie sich das bitte für eine umfassende EMDR-Selbstcoaching-Sitzung gemäß Anleitung mit den 6 Schritten auf. Gehen Sie nicht weiter darauf ein, wenn die Zeit nicht dafür ausreicht.

Herzlichst,

Ihr Thomas Buhl

Anleitung zum EMDR-SelbstcoachingIhr Begrüßungsgeschenk: Die Anleitung zum effektiven Selbstcoaching mit EMDR

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